Innenministerium und Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein rufen gemeinsam zum Impfen auf

 

KIEL. Das Innenministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein (LAG SH) betonen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gemeinsam die Wichtigkeit des umfassenden Impfschutzes aller Menschen in Schleswig-Holstein.

„Wir müssen die gesamte Gesellschaft umfassend darüber informieren, dass eine vollständige Impfung nach wie vor das wichtigste und wirkungsvollste Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist“, betont Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Die Landesregierung habe bereits mit unterschiedlichen Aktionen auf die Impfaktionen des Landes hingewiesen. Aus Sicht der Ministerin sei dabei auch eine umfangreiche Information für Zugewanderte wichtig:

„Um wirklich alle Menschen in Schleswig-Holstein zu informieren, brauchen wir eine breite Basis, um beispielsweise auch Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein ihre Kontakte und Informationskanäle nutzen wird, um die Notwendigkeit der Impfung noch besser bekannt zu machen.“

Für den Vorsitzenden der LAG SH, Michael Saitner, ist eine umfangreiche Information und Aufklärung von entscheidender Bedeutung:

„Noch immer halten sich hartnäckig Gerüchte und Fake News zum Thema Impfung. Als Wohlfahrtsverbände mit unseren zahlreichen sozialen Einrichtungen im Land ist es unsere Aufgabe, niedrigschwellige Beratungsangebote bereitzuhalten und die Zielgruppen Sozialer Arbeit zu beraten, zu begleiten und zu informieren. Den sozialen Einrichtungen von der Familien- und Jugendhilfe bis hin zur Migrationsberatung wird viel Vertrauen entgegengebracht. Die Aufklärung über den Schutz vor Covid-19 sowie die diversen Impfmöglichkeiten kommt nun zum Tagesgeschäft hinzu. Dafür braucht es zielgruppenspezifische Strukturen sowie entsprechende Ressourcen, zum Beispiel für Dolmetscherinnen und Dolmetscher. So können wir gemeinsam mit der Landesregierung den Impffortschritt im Land ankurbeln und Falschinformationen vorbeugen.“